04. Dezember 2011

Gregor Gysi: Deutschland sollte der erste Kriegsdienstverweigerer dieser Welt werden

Gregor Gysi
Gregor Gysi
Tausende demonstrieren in Bonn für einen Truppenabzug aus Afghanistan und gegen die Afghanistankonferenz auf dem Petersberg

Unter dem Motto "Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg. Truppen raus aus Afghanistan!" hat am Samstag ein breites Protestbündnis für einen Truppenabzug aus Afghanistan und gegen die Afghanistankonferenz auf dem Petersberg demonstriert. 4500 Demonstranten und Demonstrantinnen versammelten sich zur Auftaktkundgebung auf dem Kaiserplatz in Bonn und hörten die Redebeiträge der Vertretern der Deutschen Friedensgesellschaft und von Ärzte gegen den Atomkrieg.

Auch Malalai Joya, die laut BBC "mutigste Frau Afghanistans", die zurzeit auf Einladung der LINKEN in Deutschland ist, erhob bei der Auftaktkundgebung ihre Stimme gegen den Krieg in ihrem Land und wies Bedenken zurück, dass sich die Situation in Afghanistan bei einem Abzug der internationalen Truppen weiter verschlechtern würde. Denn "die Präsenz der internationalen Truppen spielt nur den Warlords in die Hände und verhindert, dass sich eine demokratische und progressive Bewegung in Afghanistan entwickeln kann. Wenn der Krieg in Afghanistan auch nach dem Abzug weitergeht, so müssen wir wenigstens nicht mehr die Bomben fürchten, die über unseren Köpfen abgeworfen werden", betonte Joya.

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01. Dezember 2011

Ilja Seifert: Jeder siebte Mensch weltweit von Behinderung betroffen

Ilja Seifert (MdB)
Ilja Seifert (MdB)
Deutsche Übersetzung des 1. Weltberichts Behinderung der WHO

Anfang Juni 2011 haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank in New York den ersten globalen Bericht zu Behinderung veröffentlicht. Auf Initiative des behindertenpolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert, hat der Bundestag die ÜBERSETZUNG DES BERICHTES in die deutsche Sprache in Auftrag gegeben und finanziert.

"Ich freue mich, unmittelbar vor dem Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember den 1. Weltbericht Behinderung der WHO in deutscher Sprache zur Verfügung stellen zu können. Der Bericht ist eine wichtige Hilfe für die Behindertenbewegung in ihrer Internationalen Zusammenarbeit, welche nach Artikel 32 der UN-Behindertenrechtskonvention von den Staaten zu fördern ist", erklärt Ilja Seifert.

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08. September 2011

Kerstin Meier: LesbiSchwule Tour 2011 - Toleranz und Gleichstellung leben!

Begrüßung der LesbiSchwulen Tour 2011 in Frankfurt (Oder)
Begrüßung der LesbiSchwulen Tour 2011 in Frankfurt (Oder)
Am heutigen Tag machte die LesbiSchwule Tour 2001 "Brandenburg bleibt bunt" Halt in Frankfurt (Oder). Die Landtagsabgeordnete Kerstin Meier hisste gemeinsam mit Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich die Regenbogenfahne vor dem Rathaus und begrüßte die TourteilnehmerInnen herzlich.

"Im 21. Jahrhundert sollten Toleranz, Respekt und Achtung gegenüber jedem Menschen selbstverständlich sein. Das darum jedoch nach wie vor gekämpft werden muss, zeigt die Notwendigkeit dieser Tour, die nicht nur um Verständnis wirbt, sondern auch für Aufklärung sorgt. Das gilt es zu Unterstützen - auch von Seiten der Politik.

So z.B., wenn es um die finanzielle Gleichstellung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gegenüber der Ehe zwischen Mann und Frau geht. Bei diesen Fragen haben wir noch einen langen Weg vor uns, von Toleranz und Gleichstellung gegenüber anders Liebenden nicht nur zu reden, sondern sie auch zu leben."

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23. August 2011

Neuer Standort der Friedensglocke: "FRIEDEN sei ihr Geläut"

Friedensglocke Frankfurt (Oder)
Friedensglocke Frankfurt (Oder)

1953 in Frankfurt (Oder) eingeweiht - nunmehr in neuem Antlitz an neuem Standort:die Friedensglocke in Frankfurt (Oder)

Vertrieben, heimatlos, entmutigt und krank hörten die Menschen zu beiden Seiten der Oder das Läuten der Glocken, die Frieden verkündeten. Der 8. Mai war der Tag der neuen Hoffnung, auch für Deutschland. Selbst wenn Kapitulation und Waffenstillstand Frieden bedeuteten, so war das Vertrauen zu Deutschland nicht, noch nicht gefestigt.

Konnten die Völker des Ostens, ganz besonders Polen, den Menschen westlich der Oder vertrauen, wenn sie von Frieden und Versöhnung sprachen? Zuviel war an jenem 1. September 1939 vom deutschen Hitlerfaschismus über Polen, über die Menschen gekommen. Wo gibt es Garantien, dass so etwas nie wieder geschieht? Das Misstrauen war sehr groß. Wie sollte die Angst besiegt werden, nicht wieder östlich der Oder vertrieben zu werden? Die polnische und die Regierung des neuen deutschen Staates schufen mit dem Vertrag zur Oder- Neiße-Friedensgrenze Sicherheit und Zuversicht. 

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04. Juli 2011

Helmut Scholz: EU muss Zwei-Staaten-Lösung unterstützen

Helmut Scholz (MdEP)
Helmut Scholz (MdEP)
Nach Gesprächen mit einer Delegation des UN-Ausschusses für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes im Europäischen Parlament hat der Europaabgeordnete Helmut Scholz (LINKE) die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten aufgerufen, endlich ihr internationales Gewicht für eine Zwei-Staaten-Lösung in der palästinensisch-israelischen Krisenregion einzusetzen.

"Seit Jahren leisten die EU und ihre Mitgliedstaaten einen hohen finanziellen Beitrag, in den palästinensischen Gebieten die soziale Not zu lindern, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und eine leistungsfähige palästinensische Verwaltung aufzubauen. Demgegenüber ist die Zurückhaltung der Europäischen Union bei der politischen Lösung des nicht enden wollenden Konfliktes zwischen Palästinensern und Israelis absolut unverständlich und nicht weiter hinnehmbar."

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19. August 2010

René Wilke zum Weltfriedenstag am 1.September: Frieden lernen

René Wilke, Kreisvorsitzender
René Wilke, Kreisvorsitzender

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor 71 Jahren zettelte Deutschland mit dem Überfall auf Polen den zweiten Weltkrieg an. Jährlich am 1. September gedenkt die europäische Friedensbewegung den Millionen Opfern dieses Krieges und den Opfern aller nachfolgenden Kriege. Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind bewaffnete Konflikte und militärische Auseinandersetzungen allgegenwärtig. Dabei sterben Jahr für Jahr tausende Kinder, Frauen und Männer. Militärische Schläge verschärfen weltweit menschliches Leid, hinterlassen soziales Elend, wirtschaftliche Verwüstung und ökologische Zerstörung.

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