19. August 2010   International
René Wilke zum Weltfriedenstag am 1.September: Frieden lernen

René Wilke, Kreisvorsitzender
René Wilke, Kreisvorsitzender

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor 71 Jahren zettelte Deutschland mit dem Überfall auf Polen den zweiten Weltkrieg an. Jährlich am 1. September gedenkt die europäische Friedensbewegung den Millionen Opfern dieses Krieges und den Opfern aller nachfolgenden Kriege. Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind bewaffnete Konflikte und militärische Auseinandersetzungen allgegenwärtig. Dabei sterben Jahr für Jahr tausende Kinder, Frauen und Männer. Militärische Schläge verschärfen weltweit menschliches Leid, hinterlassen soziales Elend, wirtschaftliche Verwüstung und ökologische Zerstörung.

Der 1. September, der europaweite Antikriegs- und Weltfriedenstag, steht symbolisch für die Mahnung, dass der Vorrang militärischer Lösungen in der internationalen Politik nicht zukunftsfähig ist. Abrüstung, insbesondere die Abschaffung aller noch auf der Erde befindlichen Atomwaffen, die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen wie beim ehemaligen Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide sowie eine partnerschaftliche, gesellschaftliche Zusammenarbeit sind die politischen Maximen, die eine selbst bestimmte Entwicklung der Völker und der Menschen in Konfliktregionen eröffnen.Der Weltfriedenstag, die mahnende Erinnerung an den 1. September 1939, ist für die Mitglieder der LINKEN verpflichtendes politisches Erbe deutscher Geschichte.

Dabei treten wir jeglichen Versuchen einer Geschichtsrevision und Banalisierung der Verantwortung für den vom Hitlerfaschismus entfesselten zweiten Weltkrieg konsequent entgegen.Wir wollen, dass künftige Generationen in einer friedlichen, gerechten und demokratischen Welt leben.Wie Kriege gemacht werden, wissen wir, lernen wir endlich auch, wie man Frieden macht!Auch in unserer Heimatstadt beteiligen wir LINKEN uns mit dem Friedensnetz, Kirchen, Organisationen und Parteien an den Aktivitäten zum 1. September.

Lassen Sie uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen – eine friedliche Welt ist möglich.

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