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Gedanken zum Weltfriedenstag

Herta Scholze  |  Donnerstag, 22. August 2013

Weltfriedenstag 2013Frieden – welch ein sensibler Begriff. Die Sehnsucht nach Frieden ist ein uralter Menschheitstraum. Die Geschichte der Menschheit ist eine Abfolge von kriegerischen Auseinandersetzungen. Kaiser, Könige und auch Päpste wollten ihre Machtbestrebungen in Kreuzzügen und Kriegen lösen. Und immer wieder waren es die einfachen Menschen, die als Opfer in Kriegen ihr Leben ließen. Die Ungeheuerlichkeit des Tötens gewann durch die Perfektion der totbringenden Waffen ein Ausmaß, was nur dem deutschen Imperialismus Profit einbrachte. Es ist meine politische Lebenserfahrung, mit Waffen werden keine Probleme gelöst. Doch im 21. Jahrhundert werden Waffen produziert und an die Konfliktparteien verkauft, weil das Geschäft so einträglich wegen des Profits ist. Damit muss endlich Schluss sein.

Die hohen Ausgaben für den Einsatz bundesdeutscher Soldaten in Afghanistan müssen gestoppt und die Soldaten abgezogen werden. Solidarität ja, doch kriegerische Auseinandersetzungen und Terror nein und nochmals nein ! Die Menschheit hat dringendere Probleme zu lösen, wie Zugang zu lebenserhaltenden Wasser, Nahrung für alle, Bildung als Voraussetzung zur Lösung der anstehenden Probleme, auch in der Bundesrepublik. Seit 1945 haben wir in Europa die längste Friedensperiode erlebt. Ist Frieden die Abwesenheit von Krieg? Mit friedlicher Arbeit, wenn es sie für alle Menschen gäbe, könnten die Probleme in den Familien gelöst werden. Statt Hartz IV, ungerechten Löhnen, zu hohen Mieten, niedrigen Renten und ständigen Preissteigerungen. All das ist für mich keine Gerechtigkeit.


Für Frieden und soziale Gerechtigkeit, für Mindestlöhne, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Mietpreisbindung, Bekämpfung der Kinder- und Altersarmut steht DIE LINKE. Das werde ich mit meiner Teilnahme an der Veranstaltung zum Weltfriedenstag an unserer Friedensglocke dokumentieren und zur Bundestagswahl am 22. September gehört meine Stimme und mein Vertrauen der Partei DIE LINKE und Thomas Nord.

Kategorien: International | PolitikSchlagworte: Weltfriedenstag

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