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Für ein weltoffenes, tolerantes Frankfurt (Oder)

René Wilke  |  Donnerstag, 02. Oktober 2014

René Wilke (MdL)Liebe Genossinnen und Genossen,
vier Wahlen liegen hinter uns. In den vergangenen 1 ½ Jahren hatten wir mit der Bundestagswahl, der Europa- und Kommunalwahl sowie der Landtagswahl gleich vier Wahlkämpfe zu bestreiten. Ein Kraftakt ohne Frage.
Dabei ist es uns gelungen - vor allem durch das hohe Engagement unserer Mitgliedschaft, vieler SympathisantInnen und des Wahlteams - erfolgreich zu sein. Bei der Bundestagswahl konnten wir uns in Frankfurt (Oder) als stärkste Kraft bei den Erststimmen behaupten. Auch aus der Kommunalwahl gingen wir mit über 30% Gesamtergebnis und 7% Abstand zu den Zweitplatzierten hervor. Bei der Landtagswahl haben wir das beste Zweitstimmenergebnis geholt und das Direktmandat mit über 11% Vorsprung verteidigt. Die Arbeit hat sich gelohnt. Dafür im Namen des gesamten Kreisvorstandes mein herzlicher Dank für euren Einsatz und euer Engagement.
Dass Frankfurt bei den Wahlergebnissen jeweils auch im Land heraus ragte mag vielerlei Gründe haben. Dazu gehören sicher auch unsere kontinuierliche, gute politische Arbeit, unser regelmäßiger und intensiver Austausch im Kreisverband, unsere gute Öffentlichkeitsarbeit und die aktive Arbeit unserer Basisgruppen im Gespräch mit Bekannten.

Das alles steht ohne Frage auf der „Haben-Seite“. Wir dürfen gleichwohl nicht ausblenden, dass die Wahlbeteiligung weiter sank und wir bei allen Wahlen auch hohe Verluste hinnehmen mussten. Dabei haben wir relativ wenige WählerInnen an andere Parteien verloren. Ein Großteil derjenigen, die uns nicht mehr ihre Stimme gegeben haben, ist auch nicht mehr zur Wahl gegangen. Das gilt es in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Wir wollen und müssen verloren gegangenes Vertrauen zurück gewinnen und die Erwartungen derjenigen erfüllen, die uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Dafür müssen wir arbeiten!
Vor allem aber gilt es sich jenen entgegen zu stellen, die mit Wut, Angst, Hass und Fremdenfeindlichkeit versuchen Stimmung zu machen. Wir werben für ein weltoffenes, tolerantes, lebenswertes und friedliches Frankfurt. Für eine Stadt, die sich öffnet und anzieht, statt sich zu isolieren und abzugrenzen.
In den kommenden Monaten wird für den Kreisvorstand im Mittelpunkt stehen gemeinsam mit der Fraktion an der Umsetzung unseres Wahlprogramms zu arbeiten. Darüber hinaus werden wir uns insbesondere den strukturellen Fragen und dem Parteileben widmen. Der Rote Hahn, die politische Bildungsarbeit, die Struktur und Arbeitsfähigkeit der Basisgruppen, die finanzpolitische Arbeit und die Vorbereitung der großen Ereignisse wie Neujahrsempfang und Brückenfest stehen an.
Und schon in diesem Monat entscheiden wir alle bei der Urabstimmung über den Koalitionsvertrag darüber, wie sich Brandenburg in den nächsten 5 Jahren entwickeln wird. Eine große Verantwortung. Wir werden sie gemeinsam und solidarisch schultern – so wie wir FrankfurterInnen es immer tun!
René Wilke
Kreisvorsitzender DIE LINKE. Frankfurt (Oder),
Mitglied des Brandenburger Landtages

 

Weiterführende Links: Webseite von René Wilke

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