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25. Juli 2015: Geflüchtete unterstützen! Rassistische Provokation stoppen! Heraus zur antirassistischen Kundgebung um 11 Uhr am Platz der Republik!

Redaktion  |  Mittwoch, 15. Juli 2015

25072015

 

Ob in Freital, Meißen oder auch in Frankfurt (Oder), es wird von Rassist*innen gegen Geflüchtetemittels Ressentiments auf Facebook und auf der Straße gehetzt. In der Oderstadt soll am 25.07.015 bereits der vierte neonazistische Aufmarsch von der Gruppierung „Frankfurt/Oder wehrt sich!“ in diesem Jahr stattfinden. Dieser richtet sich gegen Geflüchtete und insbesondere gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft am Karl-Ritter-Platz.

Zu den Teilnehmer*innen der vergangenen Aufmärsche gehörten stadt- und landesweit bekannte Neonazis. Auch wenn ihre Zahl bei den letzten Aufmärschen bei unter hundert lag, ist das mobilisierte Klientel ist jedoch gewaltbereit und hat ein geschlossenes rechtes Weltbild.

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ wird sich auch am 25.07.2015 wieder gegen die menschenverachtende Hetze stellen. „Wir stellen uns offensiv einer verbrecherischen Ideologie entgegen, die Menschen als nicht gleichwertig erachtet. Wir akzeptieren nicht, dass Menschen aus ethnischen, sexuellen, religiösen oder anderen Gründen als „Anders“ markiert, diskriminiert, ausgegrenzt und angegriffen werden“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses.

Daher wird sich das Bündnis mit allen solidarischen Menschen am 25.07.2015 den Rassist*innen entgegenstellen und lautstark und vielfältig protestieren. Nur gemeinsam kann es gelingen, der Stimmungsmache gegen schutzsuchende Menschen etwas entgegenzusetzen!

Bundesweit häufen sich flüchtlingsfeindliche Demonstrationen, Angriffe auf Geflüchtete und Unterkünfte von Geflüchteten. Allein im Jahr 2014 stiegen Übergriffe mit rechten Hintergrund im Vergleich zu 2013 um 23,6 Prozent auf 990 Straftaten. Darunter wurden 170 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte registriert. In diesem Jahr meldet die Amadeu-Antonio-Stiftung bereits schon 150 Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte. Auch in Frankfurt (Oder) gab es kürzlich Flaschenwürfe gegen die noch nicht bewohnte Unterkunft am Karl-Ritter-Platz. Die Chronik der Gewalt ist mehr als alarmierend.

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