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Zum Rücktritt von Matthias Platzeck

DIE LINKE. Brandenburg  |  Dienstag, 30. Juli 2013

Matthias Platzeck | Quelle: wikimedia commons - Sebastian Gabsch - CC BY-SA 2.5Respekt und Anerkennung für Matthias Platzeck

Zur Ankündigung von Matthias Platzeck, dem Rat seiner Ärzte zu folgen und auf alle politischen Ämter zu verzichten, erklären Christian Görke, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg und Gerlinde Krahnert, stellvertretende Landesvorsitzende DIE LINKE. Brandenburg:
 
Matthias Platzecks Entscheidung verdient unseren aufrichtigen Respekt. Wir wünschen ihm alles Gute und vor allem die Stabilisierung seiner Gesundheit.

Wir bedauern zugleich, dass er diese Entscheidung treffen musste. Und wir danken Matthias Platzeck für sein Engagement für unser Land und für die gute Zusammenarbeit in der Koalition.

Matthias Platzeck hat Brandenburg seit 1990 mit gestaltet und seine Spuren hinterlassen. Er hat, wie zuvor Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt, den Zusammenhalt der Gesellschaft proklamiert und gelebt. Er war es, der sich entschieden hat, mit uns - gegen viele Widerstände - eine Koalition einzugehen und Gemeinsinn und Erneuerung zu leben.

In den vergangenen vier Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht. Brandenburg hat neue Prioritäten gesetzt und sich auf den Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit gemacht - Schüler-Bafög, Vergabegesetz, bundesweites Streiten für Mindestlohn und gute Arbeit, für Solidarität und ein Leben miteinander, bunt, gegen braunen Ungeist, immer vornan.

Mit Dietmar Woidke tritt einer seine Nachfolge an, den wir aus gemeinsamer Arbeit schätzen. Die gemeinsame Arbeit mit der SPD am Koalitionsvertrag und für ein solidarisches Brandenburg wird ohne Bruch weiter gehen.

Zur Ankündigung des Rücktritts von Platzeck

Die Minister der Linken in der Landesregierung, Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident Helmuth Markov, Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers, Umweltministerin Anita Tack und Justizminister Volkmar Schöneburg nehmen die heutige Ankündigung zum Rücktritt von Ministerpräsident Matthias Platzeck mit großem Respekt zur Kenntnis. Sie erklären:

„Matthias Platzeck hat wesentlich und in herausragender Weise dazu beigetragen, dass sich Brandenburg zu einem modernen Bundesland entwickelt hat, das für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet ist. Besonders würdigen möchten wir den fairen und kollegialen Leitungsstil Matthias Platzecks in der rot-roten Koalition. Wir haben die Zusammenarbeit mit ihm stets geschätzt und wünschen ihm persönlich alles Gute, vor allem stabile Gesundheit.

Wir sind überzeugt, dass wir die  erfolgreiche Koalitionsarbeit mit den Sozialdemokraten in dieser Atmosphäre weiterführen und die politischen Schwerpunkte des Koalitionsvertrages umsetzen werden. Dazu zählen unter anderem die  Vorhaben zur Wirtschaft, für solide Finanzen, zu Wissenschaft und Bildung, zur Nachhaltigkeit und der Justiz. Wir werden mit Dietmar Woidke als möglichem Nachfolger Matthias Platzecks weiter vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

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