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Organisationsuntersuchung: Abschlussbericht stellt die Arbeitsfähigkeit der Frankfurter Verwaltungsspitze eindeutig in Frage

René Wilke  |  Sonntag, 27. April 2014

Verwaltungsspitze arbeitsfähig? Rathaus Frankfurt (Oder)Zu den Erkenntnissen des Abschlussberichtes der Organisationsuntersuchung von Coramentum, erklärt der Kreisvorsitzende der LINKEN in Frankfurt (Oder), René Wilke: 

Der Abschlussbericht von Coramentum stellt der Verwaltungsspitze ein katastrophales Zeugnis aus. 

Erschreckend ist vor allem, dass sich die Gutachter überhaupt genötigt sahen zu solch drastischen Worten zu greifen, da die bis dato geführten Gespräche und Beratungen ohne Konsequenzen und Ergebnis geblieben sind. 

Mit diesem Bericht wird die Arbeitsfähigkeit der Verwaltungsspitze eindeutig in Frage gestellt.

Die mangelhafte Auf- und abarbeitung der Ergebnisse des über 400.000€ teuren Gutachtens offenbart darüber hinaus einen respektlosen Umgang mit dem Geld der Stadt, seiner BürgerInnen und den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung.

Auch die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung machen deutlich: Zur Steigerung der Effizienz der Verwaltung geht es nicht vordergründig um Personalabbau. Zwar gibt es durchaus Potential für Stellenreduzierungen aber laut Gutachten fehlt es vor allem an klarer Führungen, Struktur sowie Ziel- und Aufgabendefinition. Und das ist Chefsache.  

 

Der Oberbürgermeister muss als Leiter der Lenkungsgruppe, zusammen mit seinen Beigeordneten, endlich einen gemeinsamen Weg finden. 

Die Beigeordneten stünden schon jetzt in der Verantwortung selbstständig zu handeln und die aufgeworfenen Fragen in ihren Bereichen konstruktiv aufzuarbeiten. 

Statt dessen haben wir es offensichtlich mit vier Solisten zu tun, die gegenseitig mit den Finger aufeinander zeigen, statt sich an die Arbeit zu machen. 

Angesicht dessen kommt man ins Zweifeln, ob diese Verwaltungsspitze noch in der Lage ist die Herausforderungen vor denen unsere Stadt steht zu lösen.

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