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René Wilke einstimmig als Landtagskandidat nominiert

Thomas Feske  |  Montag, 11. November 2013

wilke rene13Auf der Wahl-Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN am 9.11.13 in Frankfurt (Oder), wurde René Wilke mit 100% einstimmig zum Direkt- und Listenkandidaten der Frankfurter LINKEN für die Landtagswahl 2014 gewählt. Er erhielt 83 von 83 Stimmen. 

Damit zeigte die Mitgliedschaft ihre große Zustimmung und Unterstützung zu seiner Kandidatur. „Wie kaum ein anderer Frankfurter Politiker ist er ein Sympathieträger. Er steht für Bürgernähe und Engagement im Sinne der Menschen.“ hieß es in Redebeiträgen aus der Mitgliedschaft. 

Mit René Wilke unterbreitet die Partei DIE LINKE. den Frankfurterinnen und Frankfurtern ein glaubwürdiges und kompetentes Personalangebot für die kommenden Wahlen. René Wilke ist 29 Jahre alt, gebürtiger Frankfurter und in der Stadt verwurzelt und verankert. Seit 9 Jahre führt er den Kreisverband der LINKEN als ihr Vorsitzender. 

In einer emotionalen Rede sprach Wilke über seine Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Frankfurt (Oder). „Frankfurt (Oder) und die Menschen hier liegen mir am Herzen. Für sie gebe ich den Großteil meiner Zeit und Kraft. So soll und wird es auch in Zukunft sein. Ich trete an für eine starke LINKE und dafür, dass Frankfurt eine engagierte, starke, lokalpatriotische und soziale Stimme im Landtag hat. Ich will mit euch gemeinsam das Direktmandat verteidigen! Dafür werde ich mein bestes geben“, sagte er zu den Gründen seiner Kandidatur.

René Wilke wird die Partei nun als Spitzenkandidat in den Kommunal- und Landtagswahlkampf führen.

In seiner Rede machte Wilke deutlich, dass rot-rot in Brandenburg auch gut für Frankfurt sei. „Es macht einen großen Unterschied, ob die SPD im Land mit der CDU oder der LINKEN regiert. SPD und CDU haben in ihrer Regierungszeit zugelassen, dass 400 Schulen geschlossen und die Lehrerstellen nahezu halbiert wurden. 

Die CDU hat den uneingeschränkten Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz in Brandenburg zurückgenommen,   den Mindestlohn als Bedingung für öffentliche Aufträge in Brandenburg verhindert und dem Land Brandenburg das Image „Billiglohnland“ verpasst. Sie hat in ihrer Regierungszeit die Verschuldung des Landes um 5,1 Mrd. € in die Höhe getrieben und den Kommunen per Vorwegabzug 50 Mio. jährlich aus der Tasche gezogen“.  

Zur Arbeit der rot-roten Koalition in Brandenburg sagte Wilke: „Im Gegensatz dazu ist es der linke Finanzminister Helmuth Markov, der seit 2011 nicht einen Cent neue Schulden gemacht hat und gleichzeitig dafür gesorgt hat, dass mehr Geld für Bildung und Wissenschaft ausgegeben wurde. Insbesondere finanzschwache Kommunen wie Frankfurt (Oder) sind – auch durch die eingeführte Finanzausgleichsumlage und den Soziallastenausgleich - finanziell so gut ausgestattet wie noch nie.“

Zu den großen Erfolgen der Koalition zählt er auch, dass der Rechtsanspruch bei der KITA-Betreuung wieder hergestellt, der Betreuungsschlüssel verbessert und die Pflichtstundenzahl der LehrerInnen verringert wurden. Die Vertretungsreserve an den Schulen wird in den nächsten Monaten um 400 LehrerInnen auf einen bundesdeutschen Spitzenwert erhöht, damit endlich weniger Unterricht ausfällt!“

Mit Blick auf die Ansiedlungs- und Wirtschaftsförderpolitik des Landes sagte René Wilke: „Wir haben die Wirtschaftsförderung umgestellt. Arbeitsplatzsicherheit, Begrenzung von Leiharbeit und Tarifbindung sind nun Bedingungen für öffentliche Förderung. Mit dem Vergabegesetzt wurde eine Lohnuntergrenze für öffentliche Aufträge eingeführt. Einen staatlich unterstützten Niedriglohnsektor gibt es in Brandenburg seit DIE LINKE regiert nicht mehr.“

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