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René Wilke kündigt Direktkandidatur zur Landtagswahl 2014 an - Spitzentrio für Kommunalwahl nominiert

Thomas Feske  |  Donnerstag, 17. Oktober 2013

Auf der Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN am 12.10.2013 kündigte der Kreisvorsitzende der LINKEN in Frankfurt (Oder) an, als Spitzenkandidat für die Kommunal- sowie als Direktkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr anzutreten. Mit großem Beifall und Unterstützung für diese Entscheidung reagierten die über 100 anwesenden Parteimitglieder.

Zuvor hatten sowohl der Kreisvorstand als auch die Vorsitzenden der Basisorganisationen einstimmig dafür votiert, dass René Wilke die Partei 2014 als Spitzenkandidat in den Wahlkampf führt.

Darüber hinaus kündigte Wilke an, dass seine Spitzenkandidatur zur Kommunalwahl von der Jugend- und Sozialpolitikerin, Sandra Seifert, sowie dem Fraktionsvorsitzenden, Wolfgang Neumann, flankiert werden soll, um gemeinsam als Dreier-Team sowohl inhaltlich als auch personell ein breites Angebot an die Frankfurterinnen und Frankfurter zu richten. Zur Rolle seiner Partei sagte Wilke: "DIE LINKE in Frankfurt (Oder) steht als stärkste Fraktion für eine konstruktiv-kritische Stadtpolitik, bei der die Menschen und der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft im Mittelpunkt stehen."

Der heute 29-jährige, gebürtige Frankfurter, führt die Kreispartei seit über 8 Jahren.

Zu seiner persönlichen Rolle und Kandidatur erklärte René Wilke in seiner Rede:

"Frankfurt steht nach dem Zusammenbruch der Solarbranche und den damit verbundenen, enormen finanziellen Ausfällen vor großen Herausforderungen und Richtungsentscheidungen. Die Ausfinanzierung von Kommunen, die Zukunft der Städtebauförderung, die Kreisgebietsreform, die Unterstützung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts, sowie die Hochschul- und Bildungspolitik des Landes haben direkten Einfluss auf die Entwicklung Frankfurts. Städte wie Frankfurt sind Ankerpunkte und Leuchttürme in den Regionen, mit großer Bedeutung für das Umland. Diese Funktion gilt es zu stärken. ...

Wir erleben wie oft Landespolitik in die Geschicke der Stadt eingreift und wie wichtig es deshalb ist, in Potsdam eine kommunalpolitisch verankerte, starke Stimme für die Stadt zu haben. Nur aus der kommunalpolitischen Verankerung heraus, kann man im Land vernünftige Politik für Frankfurt machen. Genau deshalb halte ich es für wichtig, dass meine Kandidatur für den Landtag, mit der für die Kommunalwahl verbunden ist.

Gute Politik für Frankfurt hört nicht an den Stadtgrenzen auf. Gute Politik in und für Frankfurt geht nicht ohne die richtigen VertreterInnen im Land, Bund und Europa. Hier sehe ich mich in der Verantwortung, um dort Einfluss nehmen zu können, wo die Entscheidungen getroffen werden. Ich will, dass es unserer Stadt und den Menschen hier gut geht. Dass ist es was mich antreibt. Dafür setze ich all meine Kraft ein und genau dafür kandidiere ich."

DIE LINKE stellt damit die personellen Weichen für das Wahljahr 2014.

In Redebeiträgen machten die anwesenden Mitglieder ihre Unterstützung deutlich. René Wilke sei das Gesicht der LINKEN in Frankfurt (Oder) und der bestmögliche Kandidat. Wie kein anderer in dieser Stadt, stehe er mit Herz und Verstand seit Jahren für konstruktive, vernünftige, sachliche und glaubwürdige linke Politik.

Seine Kandidatur bezeichnete Wilke selbst vor allem als Angebot an die FrankfurterInnen zum Dialog über Frankfurts Zukunft. Er stellte klar: "Das Kommunalwahlprogramm wird DIE LINKE wie immer gemeinsam mit den BürgerInnen in Bürgerwerkstätten erarbeiten. "Wir wollen kein typisches Wahlprogramm aus einem Hinterzimmer, sondern ein Zukunftsprogramm von Frankfurtern für Frankfurt."

Die Wahl des Landtagskandidaten der LINKEN erfolgt auf der Gesamtmitgliederversammlung am 9. November 2013.

Für den Kreisparteitag am 7. Dezember 2013 steht turnusgemäß die Wahl des Kreisvorstandes an.

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