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Tom Berthold & Stefan Kunath

Pflegekräfte sollten sich nicht selber krank arbeiten müssen!

Wie die Märkische Oderzeitung berichtete, wurden am Frankfurter Klinikum Beschäftigten einer ausgelagerten Service-Firma gekündigt, was zur Mehrbelastung der vorhandenen Pflegekräfte führt.

Dazu erklärt Stefan Kunath, Kreisvorsitzender DIE LINKE. Frankfurt (Oder):

„Dieses Vorgehen der Geschäftsführung tritt bei mir auf Unverständnis. Von Anfang an hatte ich die Befürchtung, dass das Ausgliedern von Aufgaben und Beschäftigten zu Nachteilen für Mitarbeitende wie schlechtere Arbeitsbedingungen führen könnte. Das nun ausgerechnet Pflegekräfte bei gleichbleibender Bezahlung mehr Aufgaben erfüllen sollen, finde ich falsch.All das führt am Klinikum nicht zu besseren Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte, sondern besseren Kennzahlen in der Excel-Tabelle des Geschäftsführers. Das ist die falsche Prioritätensetzung. Pflegekräfte sollten sich nicht selber krank arbeiten müssen! Unser Gesundheitssystem muss zuallererst den Menschen dienen und nicht dem Profit. Das meint sowohl gute Versorgung der Patienten:innen als auch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt für Pflegekräfte.“

Tom Berthold, stellvertretender Kreisvorsitzender DIE LINKE. Frankfurt (Oder), ergänzt:

„Die Geschäftsführung begründete Ausgliederungen mit der Bündelung von Kompetenzen innerhalb des Konzerns. Das ist aber nichts weiter als PR-Sprech von Firmen. In der Realität dient das Sparen der privaten Gewinnmaximierung auf Kosten von Beschäftigten und Patient:innen. So bleibt zu befürchten, dass Mitarbeiter:innen der Subunternehmen zukünftig bei Tarifabschlüssen nicht mehr berücksichtigt werden oder Arbeitsbedingungen sich verschlechtern. Wir fordern deshalb schon seit längerem ein Verbot von Ausgliederungen und Gewinnmitnahmen. Außerdem darf die Bezahlung nicht schlechter sein als beim Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Gesundheit ist ein Menschenrecht und ein lebenswichtiges Bedürfnis von Menschen. Da haben Profitinteressen von Gesellschaftern und Aktionären nichts zu suchen! Deshalb stehen wir nach wie vor zu unserer Forderung, das Klinikum in Frankfurt wieder in städtisches Eigentum zu bringen und von Profitinteressen zu befreien.“
 

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