Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Eberhard Staar
Blumiger Dank an Frau Wanda Lipowicz und Frau Carla Skobjin

Sonnhild Grünberg

Wie aus der Hoffnung eine feste Partnerschaft wurde

Seit zwei Jahrzehnten baut die Deutsch-Polnische Seniorenakademie schon Brücken zwischen unserer Oderstadt und Slubice. Nun feierte sie ihr Jubiläum mit einer abwechslungsreichen Veranstaltung, wie Sonnhild Grünberg berichtet.

Rund einhundert polnische und deutsche Seniorinnen und Senioren und ihre Gäste waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung für das akademische Jahr der Deutsch-Polnischen Seniorenakademie gefolgt. Nachzuholen war das 20-jährige Jubiläum des Bestehens dieser partnerschaftlichen Einrichtung. Eingeladen hatten die Seniorenakademie, die ARLE gGmbH der Wowi, die der Seniorenakademie ein „schützendes Dach“ gegeben hatte, und das Collegium Polonicum mit ihrem Direktor Dr. Kzysztof Wojciechowski. Kulturell wurde die Veranstaltung von den sangesfreudigen Mitgliedern des Chores „Lebensfreude“ umrahmt.

Man konnte an den herzlichen und freundschaftlichen Begrüßungen und Gesprächen die Freude darüber spüren, dass man sich wieder treffen konnte.
Zum Gelingen dieser Veranstaltung trug die Simultanübersetzung durch Frau Adrianna Roza-Zarzyczka bei, eine sehr begrüßenswerte Einrichtung.
Alle Rednerinnen und Redner würdigten das 20-jährige Wirken der Deutsch-Polnischen Seniorenakademie, einer einmaligen Einrichtung in der gesamten Bundesrepublik und zugleich die Entstehung und die Herausgabe des Miniaturbuches „Gemeinsam Razem“.

Carla Skobjin beschrieb den Enthusiasmus, der von den Gründervätern der Akademie und Trägern des polnischen Ordens „Weißer Löwe“ Henryk Raczkowski und Willi Przybylski ausging und über die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Mitstreiterinnen und Mitstreiter bis hin zu den Autorinnen und Autoren des Miniaturbuches, den Übersetzerinnen und Übersetzern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern reichte. Ein besonderer Dank gilt Herrn Wojciechowski, der ARLE- Geschäftsführerin Frau Christa Moritz und ihrer Mitarbeiterin Roza-Zarzyczka und Erik Rohrbach, der seine Erfahrungen aus der jahrelangen Arbeit an und mit Miniaturbüchern einbrachte.
Der Veranstaltung zugeschaltet war Herr Doktor Krzysztof  Wojciechowski, der coronabedingt persönlich nicht anwesend sein konnte. Seine Gratulation verband er mit dem Wunsch, für eine mindestens 100 Jahre währende deutsch-polnische Faszination.

Frau Moritz würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit von Frau Skobjin und Wanda Lukowicz für die Seniorenakademie. Die Arbeit könne auch weiterhin und dank der Finanzierung seitens der Euroregion Pro Europa Viadrina Mittlere Oder e. V. fortgesetzt werden. Frau Moritz gab allen anwesenden einen Ausblick auf das Studienjahr 2022 der Seniorenakademie, das unter dem Motto „Zukunftsstark“steht. Es wird durch entsprechende neue Inhalte und auch neue Kooperationspartner geprägt sein, was den Austausch zwischen den deutschen und polnischen Partnern und Teilnehmer*innen verstärken wird, u. a. durch die neue Reihe „Akademie diskutiert“.

Herzlich begrüßt wurde der Bürgermeister von Slubice, Mariusz Olejniczak, der von einer Beratung mit seinem deutschen Amtskollegen Oberbürgermeister René Wilke kam und ausdrücklich auch in dessen Namen der Seniorenakademie als einem Beispiel des Zusammenwachsens beider Oderstädte gratulierte. Er versicherte, dass sie beide Freunde der Seniorenakademie sind und bleiben werden.

Dr. Frank Mende konnte darauf verweisen, dass die Begegnungen deutscher und polnischer Seniorinnen und Senioren über viele Jahre hinweg das gegenseitige Verstehen und Vertrauen wachsen ließen.

Erik Rohrbach betonte ausdrücklich, dass das sich das nun vorliegende Miniaturbuch in die vielen Beiträge für die Bewerbung der Stadt Frankfurt (Oder) als Standort für das „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ einreiht. Er stellte anschließend den Anwesenden in seinem Vortrag das Entstehen und das Leben von Miniaturbüchern, natürlich im Mittelpunkt das vorliegende „Gemeinsam Razem“, vor. Dadurch konnten die Zuhörer*innen einen Eindruck von dem Aufwand und der Arbeit an solch einem Büchlein, von der Idee bis zum farbigen, geschmackvoll gestalteten Endprodukt gewinnen.

Die Seniorinnen und Senioren und ihre Gäste dankten herzlich für diese erste Veranstaltung der Akademie. Sie war ein verheißungsvoller Auftakt für das Studienjahr 2022.
 


Schließzeit der Kreisgeschäftsstelle

Die Kreisgeschäftsstelle der Frankfurter LINKEN öffnet am 16. Juni das letzte Mal vor der Sommerpause und ist ab dem 20. August an neuer Adresse wieder geöffnet.

Neue Anschrift: Berliner Straße 38, 15230 Frankfurt (Oder).

Veränderte Anschrift ab dem 1. Juli 2022

Ab dem 01. Juli 2022 ist der Kreisverband DIE LINKE. Frankfurt (Oder) unter einer neuen Anschrift erreichbar:

DIE LINKE. Frankfurt (Oder)
Berliner Straße 38
15230 Frankfurt (Oder)

Alle anderen Kontaktmöglichkeiten bleiben unverändert.

Termine

  1. 16:00 Uhr
    Frankfurt (Oder), Europauniversität Viadrina - Raum GD 05

    BGE: Diskussion - Pro und Contra Bedingungsloses Grundeinkommen

    Paul Grimm (LAG Grundeinkommen) und Frank Hühner (LAG Betrieb & Gewerkschaft) diskutieren das Für und Wider eines Bedingungslosen Grundeinkommens mehr

    In meinen Kalender eintragen

Öffnungszeiten der Kreisgeschäftsstelle

Dienstag: 10:00 – 16:00 Uhr
(13:00 - 16:00 Uhr Kassenzeit)

Donnerstag: 09:00 – 10:00 Uhr

Freitag: 10:15 – 13:00 Uhr
(Sozialberatung)

Die Kreisgeschäftsstelle befindet sich am Zehmeplatz 11 in 15230 Frankfurt (Oder)

Der Rote Hahn

Aktuelle Ausgabe 04.2022

AG Der Rote Hahn - DIE LINKE. Frankfurt (Oder)