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Zur Bundestagswahl: beide Stimmen für DIE LINKE!

Wo ich herkomme

Foto: 3BKE.de

Mein Name ist Stefan Kunath, ich bin 32 Jahre alt, gebürtiger Frankfurter. 

Meine Mutter ist Altenpflegerin, mein Vater Eisenbahner. Beide staunten nicht schlecht, als ich an der Viadrina meine Doktorarbeit begann. Für sie und viele andere will ich für einen neuen Gesellschaftsvertrag kämpfen. Wer harte und mühselige Arbeit leistet, hat ein Leben ohne Existenzangst verdient!

Wenige Jahre nach meiner Geburt 1989 schloss das Halbleiterwerk. Tausende Menschen verloren ihre Arbeit, ihre Sicherheit. Ich weiß, wie sich Wegzug anfühlt, aber als Rückkehrer stehe ich für das neue Selbstbewusstsein des Ostens.

2009 begann ich mein Studium an der Universität Potsdam in Politik, Verwaltung und Soziologie. 2013 führte ich mein Studium in Frankfurt (Oder) in den Europawissenschaften weiter. Durch das Studium habe ich schrittweise meine alte Heimat wiederentdeckt. 2019 entschloss ich, nach Frankfurt (Oder) zurückzukehren, nachdem ich an der Europa-Universität Viadrina meine Promotion begann.

Während meines Studiums habe ich acht Jahre lang für den Bundestagsabgeordneten Frank Tempel (DIE LINKE) gearbeitet. Seit 2017 arbeite ich für Martin Schirdewan, den Co-Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Europäischen Parlament. Ich habe aus nächster Nähe das parlamentarische Handwerk gelernt, um politische Ziele und Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Dieses Handwerk bringe ich seit einiger Zeit auch vor Ort ein – als Stadtverordneter und Kreisvorsitzender der LINKEN Frankfurt (Oder). 

Biographie

seit 2017

Doktorand an der Europa-Universität Viadrina in
Frankfurt (Oder),
Promotionsthema: Die europa- und migrationspolitischen Positionen in der Linkspartei  

2013 - 2016

Masterstudium Europawissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)

2009 - 2013

Bachelorstudium Politik, Verwaltung und Soziologie an der Universität Potsdam

studienbegleitende Auslandssemester und -praktika in Prag, Melbourne und Tel Aviv

2008 - 2009

Freiwilliges Soziales Jahr über Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in einer Kindertagesstätte in einem Jerusalemer Frauenhaus

2008

Abitur auf dem Friedrichsgymnasium in Frankfurt

seit 2019

Stadtverordneter in Frankfurt (Oder) sowie Kreisvorsitzender DIE LINKE Frankfurt (Oder)

ab 2017

Mitarbeiter bei Martin Schirdewan (MdEP)

2017 - 2020

Chefredakteur und Mitherausgeber des Ost Journal

2009 - 2017

Mitarbeiter bei Frank Tempel (MdB)

2006 - 2007

Mitglied im Landesvorstand des PDS-nahen Jugendverbands [‘solid]

ab 2003

Beginn meiner Politisierung durch die Proteste gegen den Irak-Krieg

Partei DIE LINKE

Jugendverband Linksjugend [‘solid]

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Darum kandidiere ich

Ich möchte nicht nur einem Spitzenpolitiker zuarbeiten, sondern mit meinen Fähigkeiten selbst etwas bewegen. Als Kommunalpolitiker vor Ort weiß ich, dass wir auf Bundesebene neue Weichenstellungen brauchen. Meine Generation ist im vereinten Deutschland aufgewachsen. Als Stimme der Nachwende-Generation stehe ich für das neue Selbstbewusstsein unserer Region. Im politischen Berlin will ich diese vier Ziele erreichen:

Deshalb will ich die Ansiedlung von Tesla nutzen, um Ostbrandenburg stark zu machen. Was nicht passieren darf, ist, dass Tesla in unserer Region fette Gewinne macht und wir dafür die Zeche zahlen. Ich denke an die Grundwasserversorgung oder den drohenden Verkehrskollaps. Wir sind hier nicht im wilden Osten: Wir haben gute Arbeitsbedingungen verdient, mehr Gehalt und mehr Tarifbindung für all die Menschen, die unseren Laden Tag für Tag am Laufen halten.

Mit Ihnen gemeinsam will ich für ein gerechtes Gesundheitssystem streiten, denn unsere Gesellschaft soll gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgehen. Krankenhäuser sind Orte der Fürsorge und Heilung. Viel zu oft sind Zuwendung und menschliche Ansprache betriebswirtschaftliche Zeitverschwendung. Das geht auf Kosten der Beschäftigten und der Patent:innen. Über 5500 Menschen unterstützen meine Petition für eine Corona-Sonderprämie und bessere Arbeitsbedingungen im Klinikum Frankfurt (Oder). Herzlichen Dank! Im Bundestag will ich für ein Gesundheitssystem kämpfen, das nicht dem Profit einzelner Gesellschafter dient, sondern der Gesundheit aller Menschen.

Der Boden in unserer Region ist zum heiß umkämpften Spekulationsobjekt geworden. Die Bodenpreise explodieren. Die Ansiedlung von Tesla und der BER verstärken diese Entwicklung. Wohnungsneubau und Mieten werden teurer. Der ortsansässigen Landwirtschaft gehen tagtäglich Landwirtschaftsflächen verloren. Ich will verhindern, dass Grund und Boden der Spekulation und der Rendite einiger Weniger auf Kosten der Allgemeinheit zum Opfer fallen. Ich will ortsansässigen Landwirt:innen den Zugang zum Boden sichern, Preise für Kauf und Pacht deckeln. Bauland und Bauerwartungsland gehören unter öffentliche Kontrolle!

Dürren, Waldsterben und eine gefährdete Wasserversorgung – unsere Heimat leidet unter dem Klimawandel. Deshalb will ich die regionale Lebensmittelerzeugung stärken, die Abhängigkeit von Kohle und Gas beenden. Als Eisenbahnerkind brenne ich für die Verkehrswende. Das heißt: höhere Taktung und längere Züge beim RE1, RE11 und der RB36 sowie Ausbau der RB35 bis nach Beeskow. Das macht auch das Leben der vielen Berufspendler:innen angenehmer. Das reichste 10 Prozent der Weltbevölkerung ist für die Hälfte aller CO2-Emissionen verantwortlich. Mit einer Reichensteuer will ich den Vermögenden helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Die Gelder nutzen wir für eine sozial-ökologische Wende ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.


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