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Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Wolfgang Neumann  |  Donnerstag, 14. September 2017

21427586 862589413905619_4358089158329000102_oWie in jedem Jahr am zweiten Sonntag im September, trafen sich wieder fast 100 Antifaschistinnen und Antifaschisten zum Gedenken und Mahnen. Die Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft verdienen diesen respektvollen Umgang mit ihrem Schicksal und unserer Geschichte. Vertreter anderer politischer Parteien oder Vereinigungen haben den Weg zu dieser Veranstaltung des Bundes der Antifaschisten leider nicht gefunden oder sie haben die tiefe Symbolik und die akute Situation noch nicht verstanden.

 

Beide Redner, Gerhard Hoffmann (VVN-BdA Frankfurt (Oder) und Thomas Nord (MdB/DIE LINKE), gingen auf das Vermächtnis von Buchenwald „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ ein.

Denen zu gedenken, die in besagter Zeit Opfer wurden, ist heute eine pflichtige Aufgabe aller Demokraten. Das aber reicht allein nicht aus. So fanden auch beide Redner schnell den Bezug zur aktuellen Situation in unserem Land. Gerhard Hoffmann machte deutlich, wie duldsam der „deutsche Rechtsstaat“ mit faschistischen, rechtsradikalen Straftaten und ihren Hintermännern umgeht.
Im Gegensatz dazu werden sogenannte „Linksradikale“ über viele Jahre unnachgiebig juristisch verfolgt. Die Beispiele nach Hamburg kennen wir alle. Und wenn sich die Vorwürfe gegen die Protestanten als falsch erweisen, werden sie nicht einmal öffentlich widerrufen.

Beide Redner machten deutlich, dass sich mit der AfD und ihrer Entwicklung eine neue Qualität des Rechtspopulismus entwickelt hat. Es droht die reale Gefahr, dass sich nach der Bundestagswahl der Bundestag ständig mit einer Partei, mit rassistischer und rechtsradikaler Orientierung, auseinander setzten muss. Dies sei eine völlig neue Herausforderung für alle demokratischen Parteien und sie müssen hier konsequent zusammenrücken, denn das erfordert die dringende Verteidigung der Demokratie.

Thomas Nord sagte, dass mehr Menschen an einem solchen Tag daran erinnern und dafür eintreten sollten, dass sich das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte nicht wiederhole.
Ich hoffe sehr, dass diese Hoffnung trägt.

Weiterführende Links: VVN-BdA

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